Schweizer Cannabis für deutsche Apotheken
Warum die Herkunft eine Rolle spielt — und was auf dem Weg von der Schweiz in die deutsche Apotheke tatsächlich passiert.
Die Schweiz hat eine lange Tradition im kontrollierten Anbau von Arzneipflanzen und einen Rechtsrahmen, der pharmazeutische Produktion früh geordnet hat. Für Medizinalcannabis heißt das: etablierte Betriebe, dichte behördliche Aufsicht und kurze Wege nach Deutschland.
Von der Ernte in die Apotheke
- Anbau und Verarbeitung erfolgen im Herkunftsland nach den dort geltenden pharmazeutischen Standards.
- Analytik je Charge: Zu jeder Charge gehört ein Analysenzertifikat, das mit der Ware mitläuft.
- Import und Verzollung nach Deutschland über einen Logistiker mit Erlaubnis für temperaturgeführte Arzneimitteltransporte.
- Einlagerung in einem Lager mit Großhandelserlaubnis nach § 52a AMG, getrennt und dokumentiert.
- Auslieferung an die Apotheke, mit lückenloser Chargenverfolgung.
Was die Apotheke davon sieht
Zu jedem Angebot sind Herkunftsland, Ph.-Eur.-Kategorie und Angaben zur Behandlung hinterlegt, dazu das Analysenzertifikat als Datei. Wer im Beratungsgespräch Auskunft geben muss, hat die Unterlagen an derselben Stelle wie die Bestellung.
Nicht nur Schweiz
Über den Marktplatz laufen auch Angebote aus anderen Herkunftsländern. Die Herkunft ist ein Filter unter mehreren — sie steht an jedem Angebot, damit die Apotheke selbst entscheidet, worauf sie Wert legt.
Angaben zu einzelnen Präparaten, Sorten und Wirkstoffgehalten sind nach § 10 HWG dem Fachkreis vorbehalten und erst nach der Anmeldung einsehbar.
Zugang für Fachkreise
Der Marktplatz steht ausschließlich geprüften Apotheken sowie Herstellern und Großhändlern offen. Die Registrierung ist kostenlos, die Freischaltung erfolgt nach Prüfung der Betriebserlaubnis.